Thermenregion Südost

Südburgenland und Oststeiermark

Zum südlichen Burgenland gehören die Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf. Das Wahrzeichen von Güssing ist zweifellos die mittelalterliche Burg, die auf einem Vulkankegel steht, dessen Aktivität vor rund 5 Millionen Jahren erloschen ist. Deshalb wird diese Region und die angrenzende Oststeiermark auch Vulkanland genannt. Dem Vulkanismus verdanken wir die Entstehung des Thermalwassers sowie des Mineralwassers und den fruchtbaren Boden, auf dem vieles gut gedeiht, auch der Wein. Das Wort Vulkan leitet sich von Vulcanus ab, dem römischen Gott des Feuers.

Die Thermenregion Südost hat nachweislich die meisten Sonnentage von ganz Österreich.
Slogan: „Was hier wächst, hat Wert.“

Luftbild von Güssing
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Wikipedia von Güssing

Wissenschaftlich bestätigt:
Thermalwasser hilft gegen Burnout.

In unserer Region treffen wichtige Faktoren aufeinander, welche die Heilung begünstigen bzw. beschleunigen: Thermalquellen in weitgehend unberührter Natur bieten Gelegenheit zu Ruhe, Bewegung und Erholung.

Biotop

Bäder und Thermen der Region (in alphabetischer Reihenfolge):

Bad Blumau – die Hundertwasser-Therme
Die Therme in Blumau wird von 2 Quellen gespeist. Die sanfte Melchior-Heilquelle entspringt in einer Tiefe von knapp 1.000 Metern und tritt mit einer Temperatur von 47° C an der Erdoberfläche aus. Die kräftige Vulkania-Heilquelle mit ihrem hoch mineralisierten Wasser entspringt in einer Tiefe von fast 3.000 Metern und tritt mit einer Temperatur von mehr als 100° aus.

Bad Tatzmannsdorf – das Heilmoor
Bad Tatzmannsdorf ist eine Gemeinde im Bezirk Oberwart im südlichen Burgenland. Bereits 1620 herrschte in Tatzmannsdorf reger Badebetrieb. Ab 1889 nutzte man auch das Moor zu Heilzwecken. 1926 wurde dem Ort die Anerkennung als Bad verliehen.

Bad Waltersdorf – die Heiltherme
Das Wasser von Bad Waltersdorf entspringt in einer Tiefe von ca. 1.200 Metern und tritt mit einer Wassertemperatur von 62° C an der Erdoberfläche aus. Fast 2 Millionen Liter von diesem kostbaren Nass ergießen sich täglich in die Bade- und Schwimmbecken.

Therme Loipersdorf – Urlaub im steirischen Thermenland
Das Wasser der Therme Loipersdorf entspringt in einer Tiefe von ca. 1.100 Metern und tritt mit einer Temperatur von 62° C an der Erdoberfläche aus.

Therme Stegersbach – die Familientherme
Das Heilwasser Thermal 1 von Stegersbach entspringt in einer Tiefe von ca. 3.000 Metern und enthält zweiwertigen Schwefel, der speziell bei Hauterkrankungen wirkt. Im Volksmund wird es daher gerne als Krätzenwasser bezeichnet und sehr geschätzt.

Trinkst du Wasser, achte auf die Quelle.

Chinesische Weisheit

Die Wirkung des Wassers
Wasser kann nach den Inhaltsstoffen unterschiedlich schmecken und dementsprechend auch ganz verschieden wirken. Wasser, das warm aus der Erde kommt, nennt man Thermalwasser. Mineralwasser enthält – wie schon der Name sagt – bestimmte Mineralien. Es gibt auch mineralisiertes Thermalwasser. Die höchste Auszeichnung ist Heilwasser, wenn die Heilwirkung eines Wassers gegen bestimmte Krankheiten durch Studien belegt werden kann. Wasser ist also nicht gleich Wasser!



Baden gegen Burnout?
Der Zustand körperlicher, geistiger und seelischer Erschöpfung kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Danach richtet sich auch die Behandlung.

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Das Güssinger Mineralwasser
In einem alten Lehrbuch der Pharmazie aus dem Jahre 1828 steht:
„Die Mineralquelle zu Sulz unweit von Güssing entspringt in einem romantisch schönen, geräumigen Tal aus Ton und Moorgrund. Sie wird schon seit undenklichen Zeiten (gemeint ist: seit der Römerzeit) als Heilquelle genutzt.“

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Die Heilquelle (Marienquelle) in Ollersdorf
Ollersdorf, mit dem Auto nur wenige Minuten von Stegersbach entfernt, wird auch Energiedorf genannt, weil es über bestimmte Kraftpunkte verfügt. Das sind spezielle Plätze, an denen die Erdenergie gebündelt wird, so genannte geomantische Zonen. Es gibt sogar einen Kraftweg auf 1,5 km Länge, der von der Marienquelle zur Therme Stegersbach führt und dessen 7 Stationen den 7 Hauptchakren (Energiezentren) des Menschen entsprechen.

Kraftweg

Über die Quelle gibt es eine handschriftliche Aufzeichnung einer Legende, die in der Pfarrchronik aufbewahrt wird. Sicher ist allerdings, dass dieses Quellwasser als Heilwasser medizinisch offiziell anerkannt wird.

Heilquelle Ollersdorf
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Heiligenbrunn
Eine Urkunde besagt, dass sich bereits im Jahre 1198 ein heiliger Brunnen an dieser Stelle befand, der dem Ort seinen Namen gab. Jahrhunderte später wird berichtet, dass viele Menschen nach Waschung mit dem Wasser der Quelle von schweren Krankheiten geheilt wurden. Auch der Augenarzt Dr. Ladislaus Batthyány-Strattmann glaubte vor etwa 100 Jahren an die Heilwirkung, weil er Patienten zur Quelle schickte, wenn er mit seinem Latein am Ende war.

Radiästhetischen Untersuchungen zufolge soll das Wasser die Ausleitung von Schadstoffen begünstigen. Von wissenschaftlicher Seite wurde diese Aussage offiziell zwar noch nicht bestätigt, Tatsache ist jedenfalls, dass dieses reine Quellwasser ohne jegliche Zusätze ein Stück unverfälschte Natur darstellt, hervorragend schmeckt und daher sicher gesund ist.